Dienstag, 19. Dezember 2023

Zeit für Zufriedenheit

Das hier war für mich der absolut lustigste Jahresrückblick, den ich in den letzten Jahren ansehen durfte. In der Kürze von 7:46 hat Sarah Bossetti die wichtigsten Dinge dieses Jahres zusammengefaßt. Das Schöne daran ist, daß man sich dieses Video auch in kommenden Jahren als Rückblick ansehen kann, denn...es wird sich an den erwähnten Ereignissen wenig ändern.

 
 
 

Sonntag, 9. Juli 2023

Dicke Freunde


Für diejenigen, die sich tatsächlich auf diesen Blog verirrt haben, ist es kein Geheimnis, daß ich schwul bin. Ein Umstand, auf den ich nicht stolz bin, und den ich deswegen auch nicht wie ein Protestschild vor mir her trage. Für mich ist, und war es nie etwas "unnatürliches", sondern eine Eigenschaft, die so zu meinem Wesen gehört, wie die Tatsache, daß ich gut darin bin, Dinge zu reparieren. Für mich ist es nichts besonderes, schwul zu sein. Im Kontext mit meiner Außenwelt, vor der ich mich lange zurückgezogen habe, jedoch schon. Ich kann nicht sagen, daß ich zur Kategorie gehöre, die sich den Spruch "proud to be gay" auf ihre Fahne schreibt. Ich bin proud, daß ich es als schwules Mitglied der Weltbevölkerung geschafft habe, mich trotz aller Widrigkeiten nicht klein kriegen zu lassen.

Für "normale" Menschen ist es ungewöhnlich, auf das gleiche Geschlecht fokusiert zu sein. Noch ungewöhnlicher wird die Sache jedoch, wenn man entgegen dem vorherrschenden Schönheitsideal nicht auf muskolöse, schlanke Männer abfährt, sondern eine Faible für stämmige, gerne auch haarige, und ältere Männer hat, die oberflächlich gesehen von nicht wenigen als "häßlich", oder "nicht liebenswert" angesehen werden. Für Unwissende unverständlich teilen eine Menge schwule Männer diese Vorliebe für die sog. "Bären", und es ist ein regelrechter Run auf Männer dieses Kalibers entbrannt.

Für sog. "Chaser" (Jäger), die sich einen solchen "Bären" erlegen wollten, spielt es primär eine Rolle, dieses Tier in ihr Netz zu bekommen. Wie ein Leben mit einem solchen Mann abseits der romantischen Blase aussieht, wissen viele Newbies allerdings nicht. Eine Sache, über die ich aufgrund meines biblischen Alters, und einiger Beziehungen, bereits einige Erfahrungen sammeln konnte.

Freitag, 9. Juni 2023

Werbung als Bestrafung?

Bei Fernsehsendern beliebt sind Rückblenden in die vermeintlich gute, alte Zeit. Erst vor kurzem bin ich beim herumzappen auf den verschiedenen Kanälen an einer dieser Sendungen hängen geblieben. Diese beleuchtete die Entwicklung der Produkt-Werbung von den Vor-, und Nachkriegsjahren bis in die 90er. Auch ich kann mich an den Fernseh-Werbespots aus meine Kindheit und Jugend erfreuen. Wie unschuldig, und naiv manche dieser Produktpräsentationen heute erscheinen, und wie sehr sich der Zeitgeist, und der Geschmack über die Jahre verändert hat. Erstaunlich!

Das sich Werbung in den letzten Jahrzehnten immer wieder verändert hat ist kein Geheimnis. In der Gegenwart hat das Umgarnen kaufwilliger Menschen jedoch meiner Meinung nach kuriose Züge angenommen.


Mittwoch, 24. Mai 2023

Keine Angst - ich stehe nicht auf Dich!

Hier...

...geht es erneut um eine Kuriosität, die unentdeckt von den meisten heterosexuellen Männern viele schwule Männer ihr Leben lang begleitet. Wäre es nicht schon nervig genug, daß sich Schwule bei Bekanntwerden ihres Andersseins gegenüber anderen, ahnungslosen Menschen erklären müssen, gibt es auch noch eine andere Sache, die schon häufig automatisiert wie ein Mantra von homosexuellen Männern heruntergebetet werden muß.

Samstag, 11. März 2023

Mozzarella

 ...und dann war da noch...

...die Anfrage von Frau Maier aus Bad Wörishofen. Sie wollte von mir wissen, wie man die kleinen Mozzarella-Kugeln, die ideal für Partysnacks sind, selbst herstellen kann.

Donnerstag, 9. März 2023

Kein Kommentar!


Hurra! Der ESC steht wieder vor der Tür. So unvermeindlich wie Weihnachten, Sylvester, oder eine immer wieder kehrende Herpesblase an der eigenen Lippe. Vor kurzem fand der deutsche Vorendscheid für das Jahr 2023 statt. Welches musikalische Meisterwerk würden die Deutschen wohl dieses Jahr ins Rennen schicken? Und Surprise: Die Wahl fiel 2023 auf eine Gothik-Band (?) aus Deutschland - offenbar dicht gefolgt von dem Mallorca Blödelsänger Ikke Hüftgold (sorry hierbei für das "offenbar", aber diese mediale Perle ist leider an mir vorbei gesendet worden). Sagt das etwas über den deutschen Mainstream Musikgeschmack aus? Wer weiß das schon so genau...

Man könnte jetzt meinen, ich als bekennender Elektrogitarrenmusik-Verehrer wäre total happy, wenn ein gröhlender Mann in Latex Deutschland im laufenden Jahr vertritt. Doch entgegen der allgemeinen Euphorie gefällt mir weder der Song, noch die Band. Mit meiner Meinung scheine ich alleine da zu stehen. Wenn ich mir die Kommentare zu den ESC Beiträgen für "unser" Lied bei Youtube ansehe, überschlagen sich alle mit ihren Lobeshymnen. Man feiert sich: Daß wir dieses Mal so einen Knaller via Telefon-Support an der offiziellen Jury vorbei geschmuggelt haben scheint an Revolution zu grenzen.
Ich wollte meinen Unmut darüber als Kommentar unter einem der YT-Filmchen begründen. Meine Sicht der Dinge. Warum ich das Lied von der Melodie, und den Texten einfallslos finde. Mir die Band bei ihrem Auftritt erscheint, wie eine schlechte Ramstein-Kopie (...die ich nebenbei ebenfalls nicht besonders gut finde). Das ich der Meinung bin, daß das Lied dieses Jahr ungefähr so neu, und innovativ ist, wie sich einen Golf zu kaufen - Stichwort "Maneskin", oder "Lordy".
Ich hielt jedoch inne, und hab mich nicht dazu geäußert. Warum eigentlich?

Mittwoch, 1. März 2023

Die Service-Wüste

 Gestern...

...war es wieder einmal so weit: Ich hatte das Vergnügen, mit der Bahn verreisen zu
dürfen. Anlaß ist eine Operation an meinem Auge, die es mir verbietet, mich mit dem eigenen Auto fort zu bewegen. Mein Augenarzt, den ich zwei Ortschaften weiter erreichen wollte, war jedoch von dem Zielbahnhof in einem 20-Minuten-Spaziergang erreichbar. Ich habe eine Bahn-Card-25, die DB-Navigator-App auf dem Smartphone, und den Willen, auch der Umwelt zuliebe meine Reise über den öffentlichen Nahverkehr zu bestreiten. Was sollte da also noch schief gehen?

Einfach Alles!!

 

Dienstag, 28. Februar 2023

Jung, dynamisch...und ziellos!

Erst vor kurzem...

hatte ich Euch mit einem Beitrag über das Verschwinden von aktiv arbeitenden Handwerkern belustigt, in dem ich mir die Frage stellte, warum diese Einwicklung bei uns eingesetzt hat. In dem Post hatte ich das Beispiel meines Neffen veröffentlicht, der wie die meisten seiner Mitschüler, auf eine weiterführende Schule gehen möchte, und nicht für eine Ausbildung für einen Handwerksberuf zur Verfügung steht. Ich kann ihm deswegen nicht böse sein, denn er ist, wie seine Mitschüler auch, ein Kind seiner Zeit. Ein Junge, der im Internetzeitalter aufgewachsen ist. Für den es nicht ungewöhnlich ist, schon in sehr jungen Jahren die ersten Berührungen zu elektronischen Medien, und deren Bediengeräten zu haben. Meiner Meinung nach ist das ein großes Problem, das uns zukünftig noch um die Ohren fliegen wird. Warum? Lest einfach weiter...

Donnerstag, 23. Februar 2023

Die Sache mit der Gurke

 Achtung, jetzt wird es wieder schmuddelig!

...werden sich jetzt bestimmt einige denken, die schon alleine durch die phallische Ausstrahlung einer Gurke in ihren Gedanken beflügelt werden. Doch so isses eigentlich gar nicht, obwohl die beiden Sachen in diesem Fall schon zusammen hängen.

Ein TV-Junkie bin ich eigentlich nicht. Dennoch verbringe ich, wie schon mal hier geschrieben, gerade am Abend gerne einmal ein wenig Zeit vor der Glotze. Neulich kam wieder mal nichts Vernünftiges im Fernsehen. Das kenne wir ja. Zum Glück bin ich Besitzer eines Gerätes, mit dessen Hilfe ich von einem bekannten Anbieter Bezahlfernsehen empfangen kann. Beim Durchblättern des Angebots bin ich tatsächlich über eine schwule Serie aus England gestolpert, die den markigen Namen "Cucumber", also Gurke trägt.

Wer will stolze Handwerker sehen?

 ...der muß in ein anderes Land außer Deutschland gehen!

Kommt Euch das bekannt vor? Das Kinderlied, daß Pate für diese Einleitung stand, stammt in der originalen Version laut Netz offenbar aus den 1900er Jahren, in der die meisten Menschen ihr Geld durch einen handwerklichen Beruf verdienten. In den 2000er Jahren scheint es jedoch, als wäre "der gemeine Handwerker" zumindest in unserem Land eine aussterbende Rasse. Ein Dinosaurier, den man in der IT-dominierten, und von sozialen Netzwerken geprägten Neuzeit offenbar nicht mehr zu brauchen scheint.

Donnerstag, 16. Februar 2023

Restart

 Wir schreiben das Jahr 2023...

...und ich bin wieder hier! Wer hätte das gedacht? Ich eigentlich nicht...