
Ein wenig schwere Kost am Allerheiligen-Tag. Das paßt ja irgendwie...
Alles was lebt, stirbt irgendwann einmal. So ist es von der Natur vorgesehen, und nicht änderbar. Jedes Lebewesen auf diesem Planeten hat jedoch einen angeborenen Trieb, nicht in die ewigen Jagdgründe einzugehen. Sogar Insekten, die laut Wissenschaft oft nur durch ein paar Nervenzellen gesteuert werden, erkennen Gefahr, und treten beim Auftreten dieser die Flucht an, oder gehen in einen Verteidigungsmodus. Das ist wirklich erstaunlich, nicht wahr?
Auch wir Menschen, die sog. Perle der Schöpfung, tragen diese Angst in uns. Die Angst, zu sterben. Als letzten Schutzmechanismus haben wir denkenden Säugetiere uns eine Mauer aus Religionen und esoterischen Lehren aufgebaut, die die Angst vor dem Tod ein wenig abdämpfen soll. Ich glaube das sogar überzeugte Atheisten auf dem Sterbebett ein Gebet zu einem Gott schicken, in der Hoffnung, daß das nicht das Ende ihres Seins ist. Sondern das jemand für sie da ist, wenn die Seele den Körper verläßt, und man in eine andere Welt übertritt.