Viel hat sich die letzten Jahre getan, vor allem aber im letzten halben Jahr. Ich habe etliche Dinge in Angriff genommen, die ich schon immer mal machen wollte. Ich war in Berlin auf zwei Bärenparties, und habe neue, liebe Menschen in anderen Teilen Deutschlands kennenlernen dürfen. Ich habe einen neuen Freund (!!). Ich fahre jetzt Motorrad. Ich ernte eigene Tomaten im Garten - unerfüllte Bedürfnisse, die in mir geschlummert haben, und die Jahrzehnte zuvor unentdeckt, unter dem Mantel des vernunftbetonten Alltagstrotts begraben, oder durch meine geistige Schonhaltung in weiter Ferne zu sein schienen. Und dann wäre da noch diese unglaubliche Lethargie, die sich über mein Wesen gelegt hat, und die verhindert, daß ich mich zu Arbeiten aufraffe, die mir die Jahre zuvor immer eine gewisse Art von geistiger Befriedigung gegeben haben.
Ehrlich gesagt komme ich mir entgegen meinem Aussagen in dem Thread "Die Wahrheit über die Midlife-Crises" doch stellenweise ein bißchen so vor wie Kevin Spacey in dem hervorragenden Film american beauty. Komisch! Ob es wohl jedem Mann in meinem Alter so geht?
Mittwoch, 29. August 2018
Montag, 13. August 2018
Oooooh meeeiiin Gooooott !!
...ja, er schreibt wieder. Dieses Mal einmal mehr ein eher abgefahrenes Thema, nämlich über:
Zugegeben: Ein sehr religiöser Mensch war ich bisher nicht. Und das als Bayer! Dem Bundesland, das so katholisch ist, daß selbst der Vatikan neidisch wird. Dabei hatte alles so gut begonnen...
Meine Eltern sind römisch-katholisch, allerdings nicht so, wie man es von Bayern erwarten würde. Mein Freund bezeichnet Katholiken wie meine Eltern als "Sateliten-Katholiken" - sie umkreisen ihren Glaubenmittelpunkt Kirche zwar oft, sind aber nur selten zu sehen. Katholiken also, die, wie ein stilles Mitglied eines Fußball-Vereins, zwar regelmäßig Geld spenden, sonst aber nur sehr vereinzelt einem Spiel ihrer Mannschaft beiwohnen. Nichts desto trotz wurden alle Sprößlinge meiner Eltern zu Katholiken getauft - mich inbegriffen. Meine Eintrittskarte in die katholische Kirche.
Die Kirche, Glauben, und was das mit mir zu tun hat.
Zugegeben: Ein sehr religiöser Mensch war ich bisher nicht. Und das als Bayer! Dem Bundesland, das so katholisch ist, daß selbst der Vatikan neidisch wird. Dabei hatte alles so gut begonnen...
Meine Eltern sind römisch-katholisch, allerdings nicht so, wie man es von Bayern erwarten würde. Mein Freund bezeichnet Katholiken wie meine Eltern als "Sateliten-Katholiken" - sie umkreisen ihren Glaubenmittelpunkt Kirche zwar oft, sind aber nur selten zu sehen. Katholiken also, die, wie ein stilles Mitglied eines Fußball-Vereins, zwar regelmäßig Geld spenden, sonst aber nur sehr vereinzelt einem Spiel ihrer Mannschaft beiwohnen. Nichts desto trotz wurden alle Sprößlinge meiner Eltern zu Katholiken getauft - mich inbegriffen. Meine Eintrittskarte in die katholische Kirche.
Abonnieren
Kommentare (Atom)

