Man könnte meinen, durch die neuen Medien, gerade durch soziale Netzwerke würden immer mehr Menschen zueinander finden. Das es leichter wäre, Kontakte zu anderen Menschen herzustellen, die halbwegs so ticken wie man selbst. Jeder ist erreichbar, auch wenn er noch so weit von einem entfernt wohnt. Unendliche Möglichkeiten der Kontaktaufnahme.Und tatsächlich: Ich habe die Erfahrung gemacht, daß ich in kurzer Zeit eine Menge Leute kennenlernen kann, treibe ich mich nur oft genug auf Internetplattformen herum, auf denen ich Gleichgesinnte treffen kann. Ich müßte also einen ganzen Sack voll neuer Freunde haben, und meine komplette Freizeit damit verbringen, Freundschaften zu pflegen. Eigentlich. Denn ich habe den Eindruck, daß trotz, oder vielleicht auch genau wegen dieser Möglichkeiten Freundschaften, so wie ich sie noch kennen lernen durfte, zur Ausnahme werden. Denn meist bleibt es beim virtuellen Kontaktaufbau. Gerade auf schwulen Seiten im i-Net. Warum ist das so?
