Samstag, 28. Mai 2016

Warum nur "Bären"??

Das ich schwul bin habe ich schon im zarten Kindesalter gewußt. Tatsächlich hatte ich im Gegensatz zu manch anderem Mann wirklich nie das Bedürfnis, mit einem Mädchen, oder später mit einer Frau eine Verbindung einzugehen, die über eine normale Freundschaft hinaus geht.
Dabei hasse ich aber keine Frauen - ich finde sie einfach weder sexuell anziehend, noch bekomme ich beim Anblick einer Frau Schmetterlinge im Bauch.

Abgesehen von der Tatsache, daß ich natürlich als schwuler Mann einige Männer zum verlieben schön und anziehend finde, fühle ich mich in Gesellschaft von Männer einfach wohler. Ich mag Dinge die Männer ausmacht, und Dinge, die Männer tun. Mit dem meisten Frauen-Zeugs kann ich einfach nix anfangen, und gerade in der heutigen Zeit gehen mir die Übermuttis, die "selbstbestimmt" ihr Leben leben stellenweise gehörig auf den Sack!. Aber dazu gibt´s evtl. noch einen anderen Beitrag...

...wo war ich stehen geblieben?? Ah, genau...Thema "Bären".

Freitag, 6. Mai 2016

Zusammen wohnen - ein Beziehungskiller?

Eigentlich bin ich davon ausgegangen, daß die meisten homosexuellen Männer in keinen festen Beziehungen leben, und diese auch nicht favorisieren. In den letzten Jahren war ich des öfteren in der Szene unterwegs, und konnte dort bei Gesprächen feststellen, daß der größte Teil der schwulen Männer, mit denen ich mich unterhalten habe, in keiner festen Beziehung gelebt haben. Neugiering habe ich mal das allwissende Internet mit dem Stichwort "langjährige, schwule Beziehung" gefüttert, und bin auf diesen Link gestoßen. Und für alle, die den kurzen Bericht dort nicht lesen wollen: Angeblich hätten Studien in den USA gezeigt, daß ca. die Hälfte der befragten schwulen Männer in festen Beziehungen leben, und diese auch anstreben. Das hat mich dann doch ein wenig überrascht...

Was als Konsequenz einer festen Partnerschaft folgt, ist meist der Drang, so viel Zeit wie möglich mit dem Partner zu verbringen. Um diesen Wunsch nach zu kommen legen sich viele dieser Paare einen gemeinsamen Wohnsitz zu - so wie es den meisten von uns durch unsere Erziehung vorgelebt worden ist.

In Gedanken stellt man sich das Zusammenleben normalerweise traumhaft schön vor: Immer neben dem Mann einschlafen und aufwachen, den man in sein Herz geschlossen hat. Zusammen frühstücken, kein nerviges Pendeln mehr zwischen zwei Wohnungen, Haustiere, evtl. Kinder (so man dafür empfänglich ist).